Hintergrund

  • Ein ruhiger, einfarbiger Hintergrund lässt den Artikel besser zur Geltung kommen als ein unruhiger und erleichtert es sehr, wenn man den Hintergrund später evtl. ganz entfernen will ( => transparent machen)
  • auch ist es günstiger, den Gegenstand groß ins Bild zu rücken, ohne viel überflüssige Umgebung drum herum, die man nacher evtl. wieder wegschneiden muss. - Es sei denn, man möchte mal die Wirkung eines Gegenstandes im Raum zeigen (Möbelstück, Bild ...)
  • ein sehr hilfreiches, dem Profibereich entlehntes => Hilfsmittel für Hintergründe (zumindest kleinerer Gegenstände) ist eine => Hohlkehle, die man sich etwas unprofessioneller auch => selbst herstellen kann aus einem großen hellen, sauberen Papierbogen oder Fotokarton, den man z.B. mit Reißnägeln oder Klebestreifen gebogen an der Wand befestigen kann - da sind der Experimentierfreude keine Grenzen gesetzt.
    Die Raffinesse dabei ist der gebogene nahtlose Übergang zwischen Boden und Wand, der den Gegenstand fast frei im Raum schwebend erscheinen lässt (besonders wenn man transparentes Papier verwendet und von unten beleuchtet).
  • einem Forentipp ist dies entnommen: Falls du deine Produkte auf einer hellen Unterlage fotografierst, solltest Du kein hochweißes Papier verwenden, sondern ganz leicht getönt, z.B. grau, da viele Kameras in diesem Fall dazu neigen, etwas unterzubelichten. Würde stark unterbelichtet, wäre es auch mit Computernacharbeit schwierig auszugleichen.
  • Für manche Artikel mag vielleicht ein schwarzer Karton eleganter sein - oder eine andere Farbe pfiffiger.

=> Björke zeigt uns hier ein schönes Beispiel
der weisse Stoff dient der Streuung des Sonnenlichts):



improvisierte Hohlkehle



ihr damit gemachtes Foto sieht so aus:



Tassen-Foto

Grafik: Auge